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Aktualisiert: 30.04.2012

 

 

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MALI - Savanne und Nigerbinnendelta   16 Tage Expedition                               ReiseNr.  IvMa2

 
 

Reiseinformationen   Tourverlauf     Mali      alle Nordafrika Reisen

 
 

 

 
 

 

Mali bietet neben seiner landschaftlichen Unberührtheit eine einmalige Menschen- und Stammesvielfalt mit unterschiedlichen Traditionen und Sitten.
Wir erleben das tausendjährige Djenné mit der größten Lehmmoschee der Welt und dem einzigartigen Montagsmarkt und fahren mit einer überdachten Pinasse in das sagenumwobene Timbuktu. Die Felsmassive und Tafelberge des Gurma bei Hombori gehören zu den eindrucksvollsten Landschaften Westafrikas und sind durch die Zeichnungen des Afrikaforschers Heinrich Barth bekannt geworden. Mehrere Tage wandern wir durch das Gebiet der sowohl landschaftlich als auch anthropologisch faszinierenden Falaise de Bandiagara. Die hier lebenden Dogon haben sich ihre einmaligen sozialen und religiösen Traditionen bis in die Gegenwart bewahrt.

 

Bamako - Djenné - Mopti - Flussfahrt - Timbuktu - Hombori Berge - Falaise de Bandiagara - Segou - Bamako

 

Höhepunkte:
  Montagsmarkt in Djenné
  Flussfahrt von Mopti nach Timbuktu
  Gebirgskulisse von Hombori
  Trekking im Dogonland

 

 

Reiseinformationen

 
 

 

Termine:                                            Reisepreis pro Person:

 2010

               02.10. - 17.10.2010     ab Euro 2550,-  Buchungsanfrage
               06.11. - 21.11.2010     ab Euro 2550,- 
Buchungsanfrage
               27.11. - 12.12.2010     ab Euro 2550,- 
Buchungsanfrage
               25.12. - 09.01.2011     ab Euro 2790,- 
Buchungsanfrage

2011
               08.01. - 23.01.2011     ab Euro 2550,- 
Buchungsanfrage
               02.02. - 16.02.2011     ab Euro 2550,- 
Buchungsanfrage
               26.02. - 13.03.2011     ab Euro 2550,- 
Buchungsanfrage
               16.04. - 01.05.2011     ab Euro 2550,- 
Buchungsanfrage
 

* Sonderreise zum „Musikfestival sur le Niger“ in Ségou, abweichender Programmablauf, Detailprogramm anfordern.

 

ReiseNr.      IvMa2

 

Teilnehmer  6 - 16 Personen

 

Zuschläge:
Visum erforderlich (Euro 50,-)

Einzelzimmer   Euro  190,-

 

weitere Flughäfen:

Hamburg, Hannover, Düsseldorf, Berlin, Nürnberg, Stuttgart, München    Euro 110,-

 

Leistungen:

Linienflüge in der Economyklasse ab/bis Frankfurt
Transfers,

Tourverlauf und -durchführung gemäß Reisebeschreibung in

landesüblichen Fahrzeugen ohne Klimaanlage
5 Übernachtungen in landesüblichen Hotels,

9 Übernachtungen in Zeltcamps
Vollverpflegung in den Zeltcamps, in den Hotels Halbpension, am An- und Abreisetag nur Frühstück
Eintrittsgelder für Besichtigungen
Deutschsprachige Reiseleitung und einheimische Führer
Reisehandbuch
 

Nicht inklusive:

 Visumgebühren (Euro 50,-)

 

 
 

   Tourverlauf:

 

 

1. Tag: Deutschland - Bamako
Am Abend Ankunft in Bamako, der Hauptstadt Malis. Transfer zum Hotel.

2. Tag: Bamako - San
Früh am Morgen verlassen wir Bamako und fahren durch malerische Sahellandschaft über Ségou nach San. Das typische Städtchen hat einen alten Stadtkern und eine sehr sehenswerte Moschee, die in traditioneller Lehmbauweise errichtet wurde (ca. 435 km). Zeltübernachtung.

3. Tag: Montagsmarkt in Djenné
Nach dem Frühstück fahren wir in eine der faszinierendsten Städte des Nigerbinnendeltas: Djenné (ca. 140 km). Mit Timbuktu wurde seit jeher reger Handel getrieben. Gold, Elfenbein, Lebensmittel und Sklaven tauschte man gegen Saharasalz, Waffen und Produkte aus Nordafrika. Die eindrucksvollen Bürgerpaläste und traditionsreichen Koranschulen zeugen noch von jener Blütezeit. Beeindruckend ist die 150 m lange und 20 m hohe Lehmmoschee, die auf einer erhöhten Terrasse errichtet wurde. Sie ist das bedeutendste Bauwerk Malis und gibt mit ihren Zinnen und Türmen gerade am Wochenmarkt eine grandiose Kulisse für das geschäftige Treiben auf dem Marktplatz ab. Zeltübernachtung.

4. Tag: Djenné - Mopti
Nach dem Frühstück fahren wir weiter nach Mopti, direkt am Zusammenfluß von Niger und Bani gelegen (ca. 130 km). Ursprünglich von Bozo-Fischern gegründet, wuchs Mopti im Laufe der Jahrhunderte zum bedeutendsten Flußhafen Malis heran und wird heute auch gerne als "Venedig des Sudans" bezeichnet. Pirogen, sogenannte Stocherkähne, und Pinassen, große überdachte Holzboote, die be- und entladen werden, prägen das Bild der Hafenstadt. Besichtigung des Flußhafens, des Marktes und der Moschee. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

5.- 6. Tag: Flussfahrt
Am Morgen besteigen wir unsere Pinasse und legen ab Richtung Timbuktu. Unsere Pinasse ist ein traditionelles Holzboot mit Außenbordmotor. Wir sitzen auf fest installierten Bänken unter einem Strohdach und genießen den Blick auf die vorbeiziehende Landschaft und das Leben am Fluß. Bei unseren Stops besuchen wir u.a. Siedlungen der Peulh mit märchenhaft schönen Moscheen, sehen die verschiedenen Fischtechniken der Somono- und Bozo-Fischer und erleben mit dem Nigerbinnendelta eine der eindrucksvollsten Flußlandschaften der Erde. Auf unserer Flußreise errichten wir unsere Zeltlager direkt am Ufer. Wir essen unter freiem Himmel und genießen die Nächte in der Natur. 2 Zeltübernachtungen.

7. Tag: Ankunft in Timbuktu
Im Laufe des Tages Ankunft im Hafen von Timbuktu. Fahrt in die Stadt. An der Schnittstelle zwischen der endlosen Wüste, der Sahara, und dem fruchtbaren Nigerbinnendelta gelegen, erlangte Timbuktu unter der Herrschaft der Könige des Mali- und Songhay-Reiches einen nahezu sprichwörtlichen Reichtum, der ihm den Namen die "goldene Stadt" eintrug. Die Universitäten und Koranschulen waren damals weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt. Abendessen und Übernachtung im Hotel.

8. Tag, Sa: Timbuktu
Nach dem Frühstück besichtigen wir die Moschee Djingere Ber und sehen uns die Moscheen Sidi Yahia und Sankoré, in der auch die mittelalterliche Universität Timbuktus untergebracht war, von außen an. Anschließend besuchen wir das Museum mit Gebrauchsgegenständen und Kunsthandwerk. Weitere Sehenswürdigkeiten (fakultativ) sind die Wohnhäuser der Forschungsreisenden Heinrich Barth und René Caillé sowie die Bibliothek des Ahmed Baba. Am Nachmittag verlassen wir Timbuktu in Richtung Süden. Wir überqueren den Niger und fahren in Richtung Douentza. Zeltübernachtung.

9. Tag: In die Hombori Berge
Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Hombori (ca. 350 km). Ab Douentza beeindrucken besonders die Felsmassive und Tafelberge des Gurma. Sie gehören zu den eindrucksvollsten Landschaften Westafrikas. Unterwegs besichtigen wir in einem Bambara-Dorf eine kleine Moschee, erbaut in typischer Djennéarchitektur. Wir passieren das gewaltige Gandamiamassiv, das senkrecht aus der Ebene emporsteigt. Berühmtheit erlangte die bizarre Gebirgskulisse durch die Zeichnungen des Afrikaforschers Heinrich Barth, der diese Gegend im Jahre 1854 durchquerte. In dieser grandiosen Tafelberglandschaft errichten wir unser Camp. Am späten Nachmittag Aufstieg zum „Hand der Fatima“. Der ca. einstündige Anstieg auf einem Pfad über Geröll und Felsbrocken wird mit einer herrlichen Sicht auf die Savannenlandschaft belohnt. Zeltübernachtung.

10. Tag: Hombori Berge - Dogonland
Nach dem Frühstück fahren wir über Douentza ins Dogonland (ca. 420 km). Unterwegs machen wir einen kurzen Abstecher in das Dorf Songo, wo an einem Initiationsplatz heilige Felsmalereien zu bewundern sind. Über eine Piste fahren wir von Bandiagara nach Sanga. Der Hauptort des Dogonlandes ist der Ausgangspunkt für unsere Tour durch die Dörfer der Falaise. Übernachtung im Zeltcamp.


11.-12. Tag: Trekking im Dogonland
Zwei volle Tage stehen uns für Wanderungen im Dogonland zur Verfügung. Durch das Steinlabyrinth der Falaise steigen wir hinab zur Gondo Ebene. Auf unseren Wanderungen durchqueren wir mehrere Dörfer der Dogon und erleben die lebendige Tradition dieses sagenumwobenen Volkes. Sehr sehenswert sind die Versammlungsstätten der Dorfältesten (Toguna) und die verschiedenartigen Vorratsspeicher, die teils mit kunstvollen Lehmreliefs verziert sind. Die Falaise des Dogonlandes ist unbestritten die malerischste Gegend des Landes. Der Gebirgsabbruch ist 200 km lang und bildet am Ende der lebensfeindlichen Gondo Ebene eine 250 m hohe Barriere. In diese Weltabgeschiedenheit hatte sich der Stamm der Dogon zurückgezogen um der Islamisierung zu entgehen. Lange vor den Dogon lebten in der Falaise bereits die Telem Pygmäen, die später in die großen Waldgebiete Zentralafrikas weiterzogen. Die Höhlenbehausungen der Telem in den steilen Felswänden der Falaise dienen den Dogon heute als Grabstätten. 2 Zeltübernachtungen.

13. Tag: Dogonland - Ségou
Am frühen Morgen steigen wir die Falaise wieder hinauf und werden dort von unserem Fahrzeug abgeholt. Fahrt über Piste nach Bandiagara und weiter nach Ségou (ca. 510 km). Abendessen und Übernachtung im Hotel.

14. Tag: Ségou
Ségou, die ehemalige Residenzstadt der Bambarakönige liegt malerisch am Ufer des Niger. Nach dem Frühstück Besichtigung des alten Ségou und Besuch einer einheimischen „Brauerei“. Sehenswert sind auch die prunkvollen Kolonialgebäude, wie z.B. das "Office du Niger". Abendessen und Übernachtung in Ségou.

15. Tag: Bamako - Rückflug
Rückfahrt nach Bamako (ca. 235 km). In der Hauptstadt besuchen wir das Nationalmuseum mit einer der bedeutendsten ethnologischen Sammlungen Westafrikas. Beeindruckend sind die religiösen Gebrauchsgegenstände der Senufo, Dogon und der Bambara sowie die reichhaltigen prähistorischen Exponate. Je nach Flugplan besteht evtl. noch die Möglichkeit, auf dem „Marché Rose“ oder dem Handwerkermarkt letzte Souvenirs zu erstehen. Transfer zum Flughafen und Rückflug.

16. Tag: Ankunft in Deutschland

 

                                           zur Buchungsanfrage

 

 

Hinweise:

Impfungen   Gelbfieberimpfung erforderlich, Malaria-Prophylaxe empfohlen

 

Flussfahrt auf dem Niger
Die Pinasse ist ein traditionelles Holzboot mit Aussenbordmotor. An Bord befindet sich eine Kochstelle und auch eine Toilette ist vorhanden. Man sitzt auf fest installierten Bänken unter einem Strohdach.

Ausrüstung
Stabile, staubdichte Reisetasche, kleiner Tagesrucksack für die Wanderungen, Schlafsack, Isomatte, feste Schuhe, Sonnenschutz
 

 

Anforderungen:

Keine allzu schwierigen Wanderungen. Übernachtungen in einfachen Hotels und in Zelten. Teamgeist und Toleranz werden von den Teilnehmern erwartet.
 

 

Witterungs- und verkehrsbedingte Programmänderungen bleiben vorbehalten.

Es gelten die Informationen und AGB des Veranstalters.

 

 

 ©Ivorytours  Bilder und Text

 

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