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MALI - Savanne und Nigerbinnendelta
16 Tage Expedition
ReiseNr. IvMa2
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Reiseinformationen
Tourverlauf
Mali
alle
Nordafrika Reisen |
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Mali bietet neben seiner landschaftlichen
Unberührtheit eine einmalige Menschen- und Stammesvielfalt mit
unterschiedlichen Traditionen und Sitten.
Wir erleben das tausendjährige Djenné mit der größten Lehmmoschee der Welt
und dem einzigartigen Montagsmarkt und fahren mit einer überdachten Pinasse
in das sagenumwobene Timbuktu. Die Felsmassive und Tafelberge des Gurma bei
Hombori gehören zu den eindrucksvollsten Landschaften Westafrikas und sind
durch die Zeichnungen des Afrikaforschers Heinrich Barth bekannt geworden.
Mehrere Tage wandern wir durch das Gebiet der sowohl landschaftlich als auch
anthropologisch faszinierenden Falaise de Bandiagara. Die hier lebenden
Dogon haben sich ihre einmaligen sozialen und religiösen Traditionen bis in
die Gegenwart bewahrt.
Bamako -
Djenné - Mopti - Flussfahrt - Timbuktu -
Hombori Berge - Falaise de Bandiagara - Segou - Bamako
Höhepunkte:
Montagsmarkt in Djenné
Flussfahrt von Mopti nach Timbuktu
Gebirgskulisse von Hombori
Trekking im Dogonland
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Reiseinformationen |
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Termine:
Reisepreis pro Person:
2010
02.10. - 17.10.2010 ab Euro 2550,-
Buchungsanfrage
06.11. - 21.11.2010 ab Euro 2550,-
Buchungsanfrage
27.11. - 12.12.2010 ab Euro 2550,-
Buchungsanfrage
25.12. - 09.01.2011 ab Euro 2790,-
Buchungsanfrage
2011
08.01. - 23.01.2011 ab Euro 2550,-
Buchungsanfrage
02.02. - 16.02.2011 ab Euro 2550,-
Buchungsanfrage
26.02. - 13.03.2011 ab Euro 2550,-
Buchungsanfrage
16.04. - 01.05.2011 ab Euro 2550,-
Buchungsanfrage
* Sonderreise zum „Musikfestival sur le
Niger“ in Ségou, abweichender Programmablauf, Detailprogramm anfordern.
ReiseNr.
IvMa2
Teilnehmer
6 - 16 Personen
Zuschläge:
Visum erforderlich (Euro 50,-)
Einzelzimmer Euro
190,-
weitere Flughäfen:
Hamburg, Hannover,
Düsseldorf, Berlin, Nürnberg, Stuttgart, München Euro
110,-
Leistungen:
Linienflüge in der Economyklasse ab/bis
Frankfurt
Transfers,
Tourverlauf und -durchführung gemäß
Reisebeschreibung in
landesüblichen Fahrzeugen ohne Klimaanlage
5 Übernachtungen in landesüblichen Hotels,
9 Übernachtungen in Zeltcamps
Vollverpflegung in den Zeltcamps, in den Hotels Halbpension, am An- und
Abreisetag nur Frühstück
Eintrittsgelder für Besichtigungen
Deutschsprachige Reiseleitung und einheimische Führer
Reisehandbuch
Nicht inklusive:
Visumgebühren (Euro 50,-)
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Tourverlauf: |
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1. Tag: Deutschland - Bamako
Am Abend Ankunft in Bamako, der Hauptstadt Malis. Transfer zum Hotel.
2. Tag: Bamako - San
Früh am Morgen verlassen wir Bamako und fahren durch malerische
Sahellandschaft über Ségou nach San. Das typische Städtchen hat einen alten
Stadtkern und eine sehr sehenswerte Moschee, die in traditioneller
Lehmbauweise errichtet wurde (ca. 435 km). Zeltübernachtung.
3. Tag: Montagsmarkt in Djenné
Nach dem Frühstück fahren wir in eine der faszinierendsten Städte des
Nigerbinnendeltas: Djenné (ca. 140 km). Mit Timbuktu wurde seit jeher reger
Handel getrieben. Gold, Elfenbein, Lebensmittel und Sklaven tauschte man
gegen Saharasalz, Waffen und Produkte aus Nordafrika. Die eindrucksvollen
Bürgerpaläste und traditionsreichen Koranschulen zeugen noch von jener
Blütezeit. Beeindruckend ist die 150 m lange und 20 m hohe Lehmmoschee, die
auf einer erhöhten Terrasse errichtet wurde. Sie ist das bedeutendste
Bauwerk Malis und gibt mit ihren Zinnen und Türmen gerade am Wochenmarkt
eine grandiose Kulisse für das geschäftige Treiben auf dem Marktplatz ab.
Zeltübernachtung.
4. Tag: Djenné - Mopti
Nach dem Frühstück fahren wir weiter nach Mopti, direkt am Zusammenfluß
von Niger und Bani gelegen (ca. 130 km). Ursprünglich von Bozo-Fischern
gegründet, wuchs Mopti im Laufe der Jahrhunderte zum bedeutendsten Flußhafen
Malis heran und wird heute auch gerne als "Venedig des Sudans" bezeichnet.
Pirogen, sogenannte Stocherkähne, und Pinassen, große überdachte Holzboote,
die be- und entladen werden, prägen das Bild der Hafenstadt. Besichtigung
des Flußhafens, des Marktes und der Moschee. Abendessen und Übernachtung im
Hotel.
5.- 6. Tag: Flussfahrt
Am Morgen besteigen wir unsere Pinasse und legen ab Richtung Timbuktu.
Unsere Pinasse ist ein traditionelles Holzboot mit Außenbordmotor. Wir
sitzen auf fest installierten Bänken unter einem Strohdach und genießen den
Blick auf die vorbeiziehende Landschaft und das Leben am Fluß. Bei unseren
Stops besuchen wir u.a. Siedlungen der Peulh mit märchenhaft schönen
Moscheen, sehen die verschiedenen Fischtechniken der Somono- und
Bozo-Fischer und erleben mit dem Nigerbinnendelta eine der eindrucksvollsten
Flußlandschaften der Erde. Auf unserer Flußreise errichten wir unsere
Zeltlager direkt am Ufer. Wir essen unter freiem Himmel und genießen die
Nächte in der Natur. 2 Zeltübernachtungen.
7. Tag: Ankunft in Timbuktu
Im Laufe des Tages Ankunft im Hafen von Timbuktu. Fahrt in die Stadt. An
der Schnittstelle zwischen der endlosen Wüste, der Sahara, und dem
fruchtbaren Nigerbinnendelta gelegen, erlangte Timbuktu unter der Herrschaft
der Könige des Mali- und Songhay-Reiches einen nahezu sprichwörtlichen
Reichtum, der ihm den Namen die "goldene Stadt" eintrug. Die Universitäten
und Koranschulen waren damals weit über die Landesgrenzen hinaus berühmt.
Abendessen und Übernachtung im Hotel.
8. Tag, Sa: Timbuktu
Nach dem Frühstück besichtigen wir die Moschee Djingere Ber und sehen
uns die Moscheen Sidi Yahia und Sankoré, in der auch die mittelalterliche
Universität Timbuktus untergebracht war, von außen an. Anschließend besuchen
wir das Museum mit Gebrauchsgegenständen und Kunsthandwerk. Weitere
Sehenswürdigkeiten (fakultativ) sind die Wohnhäuser der Forschungsreisenden
Heinrich Barth und René Caillé sowie die Bibliothek des Ahmed Baba. Am
Nachmittag verlassen wir Timbuktu in Richtung Süden. Wir überqueren den
Niger und fahren in Richtung Douentza. Zeltübernachtung.
9. Tag: In die Hombori Berge
Nach dem Frühstück fahren wir in Richtung Hombori (ca. 350 km). Ab
Douentza beeindrucken besonders die Felsmassive und Tafelberge des Gurma.
Sie gehören zu den eindrucksvollsten Landschaften Westafrikas. Unterwegs
besichtigen wir in einem Bambara-Dorf eine kleine Moschee, erbaut in
typischer Djennéarchitektur. Wir passieren das gewaltige Gandamiamassiv, das
senkrecht aus der Ebene emporsteigt. Berühmtheit erlangte die bizarre
Gebirgskulisse durch die Zeichnungen des Afrikaforschers Heinrich Barth, der
diese Gegend im Jahre 1854 durchquerte. In dieser grandiosen
Tafelberglandschaft errichten wir unser Camp. Am späten Nachmittag Aufstieg
zum „Hand der Fatima“. Der ca. einstündige Anstieg auf einem Pfad über
Geröll und Felsbrocken wird mit einer herrlichen Sicht auf die
Savannenlandschaft belohnt. Zeltübernachtung.
10. Tag: Hombori Berge - Dogonland
Nach dem Frühstück fahren wir über Douentza ins Dogonland (ca. 420 km).
Unterwegs machen wir einen kurzen Abstecher in das Dorf Songo, wo an einem
Initiationsplatz heilige Felsmalereien zu bewundern sind. Über eine Piste
fahren wir von Bandiagara nach Sanga. Der Hauptort des Dogonlandes ist der
Ausgangspunkt für unsere Tour durch die Dörfer der Falaise. Übernachtung im
Zeltcamp.
11.-12. Tag: Trekking im Dogonland
Zwei volle Tage stehen uns für Wanderungen im Dogonland zur Verfügung.
Durch das Steinlabyrinth der Falaise steigen wir hinab zur Gondo Ebene. Auf
unseren Wanderungen durchqueren wir mehrere Dörfer der Dogon und erleben die
lebendige Tradition dieses sagenumwobenen Volkes. Sehr sehenswert sind die
Versammlungsstätten der Dorfältesten (Toguna) und die verschiedenartigen
Vorratsspeicher, die teils mit kunstvollen Lehmreliefs verziert sind. Die
Falaise des Dogonlandes ist unbestritten die malerischste Gegend des Landes.
Der Gebirgsabbruch ist 200 km lang und bildet am Ende der lebensfeindlichen
Gondo Ebene eine 250 m hohe Barriere. In diese Weltabgeschiedenheit hatte
sich der Stamm der Dogon zurückgezogen um der Islamisierung zu entgehen.
Lange vor den Dogon lebten in der Falaise bereits die Telem Pygmäen, die
später in die großen Waldgebiete Zentralafrikas weiterzogen. Die
Höhlenbehausungen der Telem in den steilen Felswänden der Falaise dienen den
Dogon heute als Grabstätten. 2 Zeltübernachtungen.
13. Tag: Dogonland - Ségou
Am frühen Morgen steigen wir die Falaise wieder hinauf und werden dort
von unserem Fahrzeug abgeholt. Fahrt über Piste nach Bandiagara und weiter
nach Ségou (ca. 510 km). Abendessen und Übernachtung im Hotel.
14. Tag: Ségou
Ségou, die ehemalige Residenzstadt der Bambarakönige liegt malerisch am
Ufer des Niger. Nach dem Frühstück Besichtigung des alten Ségou und Besuch
einer einheimischen „Brauerei“. Sehenswert sind auch die prunkvollen
Kolonialgebäude, wie z.B. das "Office du Niger". Abendessen und Übernachtung
in Ségou.
15. Tag: Bamako - Rückflug
Rückfahrt nach Bamako (ca. 235 km). In der Hauptstadt besuchen wir das
Nationalmuseum mit einer der bedeutendsten ethnologischen Sammlungen
Westafrikas. Beeindruckend sind die religiösen Gebrauchsgegenstände der
Senufo, Dogon und der Bambara sowie die reichhaltigen prähistorischen
Exponate. Je nach Flugplan besteht evtl. noch die Möglichkeit, auf dem „Marché
Rose“ oder dem Handwerkermarkt letzte Souvenirs zu erstehen. Transfer zum
Flughafen und Rückflug.
16. Tag: Ankunft in Deutschland
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Hinweise:
Impfungen Gelbfieberimpfung
erforderlich, Malaria-Prophylaxe empfohlen
Flussfahrt auf dem Niger
Die Pinasse ist ein traditionelles Holzboot mit Aussenbordmotor. An Bord
befindet sich eine Kochstelle und auch eine Toilette ist vorhanden. Man
sitzt auf fest installierten Bänken unter einem Strohdach.
Ausrüstung
Stabile, staubdichte Reisetasche, kleiner Tagesrucksack für die Wanderungen,
Schlafsack, Isomatte, feste Schuhe, Sonnenschutz
Anforderungen:
Keine allzu schwierigen Wanderungen.
Übernachtungen in einfachen Hotels und in Zelten. Teamgeist und Toleranz
werden von den Teilnehmern erwartet.
Witterungs- und verkehrsbedingte Programmänderungen bleiben
vorbehalten.
Es gelten die
Informationen und AGB des
Veranstalters.
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©Ivorytours
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