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SUDAN
- Expedition im Nordsudan
12 Tage Expedition
ReiseNr. IkSud |
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Reiseinformationen
Tourverlauf Sudan
alle Nordafrika Reisen
Buchtipp |
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Eine Tour
durch den Nord-Sudan, also das Gebiet zwischen dem Dritten Nilkatarakt
und der sudanesischen Hauptstadt Khartoum, sollte eigentlich ein
"Pflichtprogramm" für alle an der Hochkultur Alt-Ägyptens Interessierte
sein. Nubien und das Land der hochgewachsenen hamitischen Nubier bietet auf
glückliche Weise kulturhistorische Einmaligkeiten von allerhöchsten
Attraktionsgraden. Diese eingebettet in einzigartige und vielfältige
Landschafts-Szenerien. Kulturhistorie, Landschaft und Menschen, die unsere
Aufmerksamkeit gleichermaßen verdienen. Die Relikte der antiken Pyramiden,
Gräberstädte und Tempelruinen, vor allem aus der Kulturblüte des Königreichs
von Kusch, aus einer Zeit also vor mehr als zweitausend Jahren, gehören ganz
einfach zum Besuchs-Kanon des antiken Ägypten, das eben nicht bei den
Ramses-Tempeln von Abu Simbel aufhört.
Khartum - Bayuda Wüste
- Alt Dongola - Sulib - Kerma - Nubische Wüste - El Kurru - Jebel Barkal -
Al Ghazali - Meroe - Omdurman
Höhepunkte:
Überland mit Allrad
durch den nubischen Nord-Sudan
Fortsetzung der altägyptischen Hochkulturen nach Süden hin
die einzigartigen Monumente und Ruinen aus meroitisch-kuschitischer
Vergangenheit
zugleich einzigartige Sahara-Wüstenerlebnisse
mit Geländewagen und Zeltübernachtungen
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Reiseinformationen |
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Termine:
Reisepreis pro Person:
2010
10.10. - 21.10.2010 ab Euro 2480,-
Buchungsanfrage
2011
05.03. - 16.03.2011 ab Euro 2480,-
Buchungsanfrage
26.03. - 04.04.2011 ab Euro 2480,-
Buchungsanfrage
ReiseNr.
IkSud
Teilnehmer
6 - 12 Personen
Zuschläge:
Visum ca. Euro 60,-
Einzelzimmer Euro 190,-
Leistungen:
Linienflüge mit LUFTHANSA ab/bis
Frankfurt inkl. Steuern und Gebühren
Übernachtung in Khartoum im 4*Hotel entspr. Standard (Landeskat.) lt.
Tourverlauf oder gleichwertig, ansonsten Zelte
Mahlzeiten s. Tourverlauf (F = Frühstück, M = Abendessen, A = Abendessen)
Transfers, Besichtigungs-, Expeditionsverlauf- und durchführung einschl.
Eintrittsgelder
ein Reisehandbuch nach Wahl
Geländewagen während der Expeditionstage
Expeditionsleitung durchgehend, deutschsprachig
Es gelten die
Informationen und
AGB des Veranstalters.
Nicht inklusive:
Visum
Ausreisesteuer z.Zt.: US$ 20,-
Passregistrierung z.Zt. (zahlbar vor Ort): US$ 45,-
Vergünstigte innerdt. Bahnanreise (Rail&Fly:)
Euro 65,-
Innerdeutsche Lufthansa-Zubringerflüge: Euro 50,-
Dinge des persönlichen Bedarfs
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Tourverlauf: |
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1. Tag: Hinflug - Khartum
Mittags Linienflug ab Frankfurt (oder versch. deutschen Flughäfen) nach
Khartum. Nach der Ankunft abends Unterstützung bei den Einreiseformalitäten
und Transfer zum ordentlichen 4*Hotel. A
2. Tag: Khartum
Vormittags besuchen wir das Nationalmuseum mit vorzüglichen Exponaten aus
altägypt., kuschit. und nubischen Perioden. Hier auch die vorzüglichen
Fresken aus dem vor der Nilüberflutung geretteten byzant. Faras. Danach
Besprechung der anschließenden Tage, die wir in der Wüste unterwegs sein
werden. FMA 
3. Tag: Bayuda Wüste - Alt Dongola
Nach dem Frühstück machen wir uns auf den Weg in die Wüste. Weite Ebenen und
vereinzeltes Buschwerk kennzeichnen die Landschaft. Kleine Rasthäuser bieten
Gelegenheit zu einer Teepause. Gegen Mittag ist unsere erste Durchquerung
der Bayuda Wüste geschafft und der Nil ist wieder erreicht. Palmen und
Felder begleiten seinen Lauf. Hoch überragt eine ehemalige Kirche den
Grüngürtel am gegenüberliegendem Ufer. Wir überqueren den Nil mit einem der
kleinen Motorpontons - denn Brücken über den Nil gibt es nördlich von
Khartum bis Ägypten nicht mehr. Wir besuchen Alt Dongola, entdecken
Zeugnisse des einstigen christlichen Königreichs Makuria. Weiterhin stößt
man hier auf islamische Gräber und Überreste von Häusern und Palästen einer
Stadt aus längst vergangenen Zeiten. Je nach Reiseverlauf könnten wir hier
in unmittelbarer Nähe des Ausgrabungsgeländes unser Nachtlager aufschlagen.
FMA
4. Tag: Alt Dongola - Sulib
Über Neu Dongola fahren wir nach Sulib. Immer wieder kommen wir unterwegs
durch kleine, im traditionellen Stil errichtete Dörfer. In der Nähe von
Sulib verbringen wir eine Nacht in einem Farmhaus und erhalten Einblick in
das Leben der gastfreundlichen Nubier. Die dort errichteten Tempel gehen auf
die Pharaonen des neuen Reiches zurück. FMA
5. Tag: Soleb - Kerma
Vormittags setzen wir bei Delgo mit einem Ponton über den Nil.
Abwechslungsreich gestaltet sich die Umgebung auf unserer weiteren Fahrt in
Richtung Kerma. Doch nicht nur das Gesicht der Landschaft, auch das
Erscheinungsbild der Dörfer ist facettenreich: Mal sind die Häuser der Orte
mit Ornamenten geschmückt, ein anderes Mal bunt mit Naturfarben bemalt - die
nubischen Frauen legen großen Wert auf die Gestaltung ihrer Häuser. Eins
jedoch haben alle Orte gemeinsam: die unvergleichliche Herzlichkeit ihrer
Bewohner! In der Nähe des dritten Nilkatarakts besuchen wir den Ort Tumbus,
entdecken hier die liegende Statue des Königs Taharqua. Weiterfahrt nach
Kerma, Besichtigung dort Defuffa, eine der ältesten Tempelanlagen der
Menschheit. Camp. FMA
6. Tag: Nubische Wüste - El Kurru
Nach den Besichtigungen durchqueren wir von dem kleinen Ort Selem aus erneut
die Nubische Wüste. Welch ein Kontrast - unmittelbar nach Verlassen der
Bewuchszone am Nil endet jegliches Leben! Immer karger wird die Vegetation,
nur wenige Büsche und Bäume schaffen es, hier zu überleben. Wir fahren nach
Al Kurru. Hier steigen wir hinab in die unterirdischen Gräber der
kuschitischen Könige und entdecken die kunstvoll angebrachten
Wandbemalungen. Hier auch unser Camp FMA
7. Tag: El Kurru - Jebel Barkal
Vormittags fahren wir zum Jebel Barkal. Wanderung auf das Plateau. Von hier
aus haben wir eine unvergleichliche Aussicht über die Pyramiden und den Amun
Tempel. Zeltübernachtung FMA
8. Tag: Jebal Barkal - Al Ghazali
Erneut überqueren wir den Nil, besuchen das südlich des Jabal Barkal
gelegene Pyramidenfeld von Nuri. Weiterfahrt in Richtung Atbara. An der
verlassenen Oase Al Ghazali angekommen schlagen wir je nach Tagesverlauf
hier oder ein Stück weiter, irgendwo in den Weiten der Bayuda Wüste, unser
Nachtlager auf .FMA
9. Tag: Al Ghazali - Meroe
Wir besichtigen die Überreste einer christlichen Kirche. Weiter geht unsere
Fahrt durch die Bayuda Wüste. Nur spärliche Vegetation gedeiht in den
wenigen, meist trockenen, Wadis. Diese bildet die Lebensgrundlage der Schaf-
und Ziegenherden der Bisharin Nomaden, die hier in kleinen Familienverbänden
leben. Nach einem längeren Fahrtag erreichen wir das Nilufer - weitläufige
Bewässerungsanlagen lassen die grünen Felder weit ins Landesinnere reichen.
Erneut setzen wir mit einer Fähre über den Fluss und erreichen nach kurzer
Fahrt zum besten Fotolicht die Pyramiden von Meroe. Nachtlager in der Nähe
der Pyramiden. FMA
10. Tag: Meroe - Musawwarat
Unsere größte Aufmerksamkeit schenken wir heute den mehr als zwanzig
Pyramiden der Nekropole von Meroe. Nach einem ausgiebigen Rundgang durch die
Totenstadt besuchen wir noch die ehemalige Residenz der Könige, die
eigentliche Stadt. Bevor wir Musawwarat, die größte der antiken Stätten des
Sudan erreichen, halten wir in der belebten Stadt Shendi. Im Gegensatz zu
den nubischen Märkten treffen wir hier wieder auf viele bunt gekleidete
Frauen, die ihre wenigen "Handelsgüter" fein säuberlich vor sich am Boden
ausgebreitet haben - Käse, Nüsse, Gemüse und vielerlei Krimskrams zum Kauf
anbieten. Überall wird wild gestikulierend und lautstark über Preise
verhandelt. Nach der Besichtigung von Mussawarat erreichen wir nach kurzer
Fahrt die Ausgrabungsstätte von Naga. Zwischen dem sog. Löwen Tempel und dem
Römischen Kiosk - einzigartigen Zeugnissen der Vergangenheit - weiden
Ziegen! Direkt vor dem Ausgrabungsgelände liegt ein vielgenutzter
Ziehbrunnen, Treffpunkt der hier umherstreifenden Nomaden. Unsere letzte
Zeltübernachtung FMA
11. Tag: Omdurman - Karthum
Im Laufe des Vormittag erreichen wir Omdurman, die alte Hauptstadt des
Sudan. Nach einem Besuch des großen Marktes, dem Museum und der kleinen
Gruft des Mahdi fahren wir zu unserem Hotel in Khartum. Ein
Abschieds-Abendessen am Nil beschließt unsere erlebnisreiche Sudan Reise.
Spätabends Transfer zum Flughafen. FMA
12. Tag: Rückkunft
Rückflug und frühmorgens Ankunft in Frankfurt. Gegebenenfalls Weiterflug zum
Heimatflughafen.
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zur Buchungsanfrage |
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Hinweise:
Impfungen nicht
vorgeschrieben.
Zur Expedition: Der Sudan, flächenmäßig der größte
afrikanische Staat, ist kein unkompliziertes Reisegebiet. Deswegen geriet
dieses großartige Land mit seinen unübertrefflichen Besichtigungs-Ikonen bis
heute auch nicht in den Fokus eines internationalen Bildungstourismus.
Verdient hätte es der Sudan allemal. Dazu fehlt es an touristischer
Infrastruktur. Außerhalb der Hauptstadt gibt es kaum Hotels vom Standard,
wie er heute allgemein erwartet wird. Ähnliches gilt für einen Teil des
Straßennetzes, weshalb wir Fahrzeuge mit Vierradantrieb benötigen, um die
Pisten der Nubischen und Libyschen sowie der Bayuda-Wüste, alle drei Teil
der östl. Sahara, zu meistern. Deshalb auch unsere Zelte, die uns in unserem
Expeditionsverlauf von der Abfahrt aus Khartum bis zur Rückkehr unabhängig
machen. Unsere Tour dem Nil folgend, dann durch die Bayuda-Wüste,
anschließend durch die Nubische Wüste bis zum Dritten Nilkatarakt. Die
Rückfahrt am Rand der Libyschen Wüste und am Nil entlang, nochmals eine
Wüstendurchquerung. Faszinierend in jeder Beziehung. Häufig aufgrund von
Grenzstreitigkeiten in den Medien, berührt dies unser Reisegebiet im größten
Land Afrikas nicht.
Witterungs- und verkehrsbedingte Programmänderungen bleiben
vorbehalten.
Es gelten die
Informationen und
AGB des Veranstalters.
Anforderungen:
Gewisse Komforteinschränkungen, eben
wie dies bei Expeditionen mit Zelt und Geländewagen üblich ist. Bereitschaft
zur Flexibilität, dazu Improvisationstalent; gelegentliche Bereitschaft zur
Mithilfe, z.B. beim Zeltaufbau, wird erwartet. Das Fahrgelände meist Wüste
ohne topographische Herausforderungen, wenn wir einmal von nicht
auszuschließenden Reifenpannen und Festsitzen im Sahara-Sand absehen.
Verzögerungen im Tourablauf sind deshalb möglich.
Ausrüstung: Reisetasche und
Tagesrucksack, Schlafsack.
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©
Bilder und Text Ikarus |
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Buchtipp:
Sudan
Rudolf Fischer - Die schwarzen Pharaonen von
Kusch und Meroe -
Tausend Jahre Geschichte und Kunst der ersten
sudanischen Hochkultur
"Die dunkelhäutigen Könige von Kusch und Meroe
beherrschten mehr als Tausend Jahre lang das Niltal von Assuan bis hinauf
nach Khartum, knapp Hundert Jahre lang sogar bis an das Mittelmeer. Sie
pflegten im Inneren Afrikas die ägyptische Kultur, die sie allmählich in
faszinierender Art mit eigenen Elementen zu bereichern vermochten. Sie
hinterliessen neben vielen Tempeln und zahllosen handwerklichen Zeugnissen
eine unvorstellbar grosse Anzahl von Pyramiden."
Das Buch ist eine überarbeitete und mit
vielfältigem, zum grossen Teil unveröffentlichtem Bildmaterial angereicherte
Neuauflage des vor 30 Jahren erschienenen Werkes: "Die schwarzen Pharaonen -
Tausend Jahre Geschichte und Kunst der ersten innerafrikanischen
Hochkultur".
Verlag: Edition Piscator
251 Seiten mit 130 Abbildungen in Schwarzweiss
und Farbe, 10 Karten und Pläne Euro 29,-
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